Es ist kaum zu glauben, dass die endlosen Stunden endlosen Trainings und harter Arbeit ein Ende haben und weniger als zwei Wochen vom Beginn einer neuen Biathlonsaison 2018-1919 getrennt sind! Es ist fast Zeit für die Athleten zu zeigen, dass ihre Bemühungen nicht umsonst waren; Zeit, Träume und Hoffnungen zu erfüllen, Zeit für neue Erfolge und Misserfolge, Freude und Tränen. Jetzt ist es an der Zeit, eine neue Seite in einem Biathlonbuch aufzurufen! 

Saisoneröffnung

Traditionell beginnt die Biathlonsaison in Skandinavien sowohl für die Weltcup- als auch für den IBU-Cup. Die Nähe gibt WC-Stammgästen die Möglichkeit, sich beim ersten IBU-Cup zu testen und problemlos zum großen Saisonauftakt in Östersund zurückzukehren. Dieses Jahr ist anders. In der schwedischen National Biathlon Arena werden im März die IBU-Weltmeisterschaften ausgetragen, wodurch das slowenische Pokljuka das Recht hat, eine neue BMW IBU World Cup-Saison zu beginnen. Diese Änderung kann bei der IBU-Cup-Premiere im schwedischen Idre weniger WM-Gesichter bedeuten. Nur wenige Teams werden für ein oder zwei Wettkämpfe eine so lange Reise unternehmen. Die Ausnahme sind die Athleten, die sich für die WM-Etappen qualifizieren müssen. 

Erstes Trimester

Die WM-Qualifikation und die endgültige Auswahl der Nationalmannschaften sind die Hauptgründe, warum beim ersten IBU-Cup immer zwei Sprintwettkämpfe im Programm stehen. In diesem Jahr wurden weitere Aktivitäten in den Zeitplan aufgenommen. Nach einer kurzen Pause werden der zweite und dritte IBU-Pokal in den traditionellen Spielorten Mitte Dezember in Ridnaun (Italien) und in Obertilliach (Österreich) ausgetragen. Neben dem normalen Sprint von Obertilliach und individuellen Wettbewerben steht nun der Supersprint auf dem Programm. 

Super Sprint-Änderungen

Diese neue Disziplin, die im letzten Jahr beim Saisonfinale in Khanty-Mansiysk getestet wurde, wurde von den Athleten und Trainern insgesamt positiv bewertet. Der IBU Cup-Gesamtgewinnsieger Karolin Horchler aus Deutschland und Vetle Sjaastad Christiansen aus Norwegen, der die ersten Super-Sprint-Titel holte, räumten ein, dass das Format unterhaltsam und kurz und gleichzeitig hart und herausfordernd ist. Dies alles macht den Wettbewerb ziemlich aufregend und unvorhersehbar. Nach dem Test und der weiteren Bewertung des Technischen Komitees der IBU wurden einige Änderungen vorgenommen, um das bestmögliche Format zu präsentieren. Zunächst wurde mehr Flexibilität in Bezug auf die Schleifenlänge (vor 800 m, jetzt 1 K (+/- 200 m)) gegeben. Außerdem wurde die Gesamtdistanz in der Qualifikation von 2,4 bis 3 K und im Finale von 4 bis 5 K verlängert Der Grund ist einfach: Es gibt nicht viele Stadien mit einer 800m-Schleife, die dieses Format auf nur wenige Spielorte beschränken würde. Zweitens kann anstelle von drei Ersatzgeschossen für Qualifikation und Finale nur ein Ersatz pro Schießerei verwendet werden Abgesehen von diesen beiden Änderungen wurde die Zeit zwischen den Qualifikationen und dem Finale um ein paar Stunden verkürzt, entsprechend den Rückmeldungen der Athleten / Teams nach dem IBU-Cup in Khanty-Mansiysk. 

Kurze Person

Das zweite Trimester beginnt nach der Weihnachtspause und geht im Januar mit den drei IBU-Cups weiter. Duszniki Zdrój (Polen), gefolgt von Arber (Deutschland) und Lenzerheide (Schweiz), wo das Skistadion Arber Hohenzollern eine neue Disziplin testet, eine kurze Einzelkampagne mit 15 km für Männer und 12,5 km für Frauen und einer 45-Sekunden-Schießstrafe beide. Der Hauptgrund für ein solches Format ist die Flexibilität bei schlechten Wettersituationen, die nur bei außergewöhnlichen Wetter- / Schneeverhältnissen verwendet wird. 

Ändern Sie für die OECH

Nach einem derart gesättigten Trimester hat der IBU-Cup-Kurs eine weitere Pause eingelegt, kehrt aber Mitte Februar im belarussischen Raubichi mit den IBU Open European Championships wieder auf Kurs. Es gibt eine wichtige Änderung in Bezug auf die Teilnahme an der OECH, die auf dem 13. IBU Regular Congress im September verabschiedet wurde. Im Gegensatz zu den vorangegangenen Saisons dürfen Athleten, die kein Startrecht für das jeweilige IBU-Cup-Trimester erworben haben, ab sofort nicht an der OECH teilnehmen. 

Massenstart 60

Von Raubichi aus geht es nach Otepaa, Estland, wo neben dem traditionellen Sprint ein weiterer Supersprintwettkampf durchgeführt wird. Der letzte Stopp der Saison ist beim IBU Cup 8 in Martell, Italien. Neben der Vergabe der Globen wird es noch ein weiteres wichtiges Ereignis geben. Die Einführung einer weiteren neuen Disziplin, des Mass Start 60. Der Wettbewerb ist nicht nur eine aufregende, sondern kann auch eine gute Option für untergeordnete Veranstaltungsserien wie den IBU Cup und den IBU Junior Cup mit seinem großen Feld werden. Sie wird am letzten Tag, dem 17. März 2019, abgehalten. Die Pokalpunkte werden nur für die Gesamtpunktzahl des IBU-Cups vergeben. 

Einige weitere Änderungen

Die letztjährigen IBU-Cup-Gesamtsieger Horchler und Christiansen, außer mit den ersten Super-Sprint-Titeln, stehen an erster Stelle Nach den neuen Regeln erhält der Gewinner des IBU-Cup-Gesamtwerts eine zusätzliche persönliche Startquote (falls sein nationaler Verband diesen Athleten für die Veranstaltung registrieren möchte). Horchler und Christiansen waren die ersten Athleten, die eine solche Quote erhielten. Neben dieser Innovation wird es ab jetzt auch eine neue IBU Cup Mixed Relay-Wertung geben, die zu den bestehenden Wertungsarten hinzugefügt wird. 

Eine weitere wichtige Änderung betrifft die Ziele. Ab dem nächsten Jahr können neben Papier- und Metallzielen auch vollelektronische Ziele eingesetzt werden. Der Test derartiger elektronischer Systeme auf internationaler Ebene fand vor zwei Jahren beim IBU-Cup der Saisoneröffnung im norwegischen Beitostolen statt. Dies bedeutet, dass es jetzt drei Hersteller gibt, deren Ziele bei den wichtigsten IBU-Veranstaltungen wie WM, WC, JJWCH, OECH usw. verwendet werden können.

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